ETN-Code: 0POWI050
Titel der Veranstaltung: Methoden der empirischen Sozialforschung I.
Untertitel:
Art der Lehrveranstaltung: Seminar
Kreditpunkte: 3
Semester: WiSe 2026/27
Turnus: gemäß Curricula
Semesterwochenstunden: 2
Kursverantwortliche/r: Pállinger Zoltán Tibor [1201200050]
Dozent/in: Barbato Mariano Pasquale [1202300072]
Organisationseinheit: Andrássy Universität Budapest
Ziele und Inhalt des Kurses: Die empirische Sozialforschung spielt in allen Sozialwissenschaften eine tragende Rolle, da sie es erlaubt, systematisch Daten zu Fragen nach sozialen Phänomenen und Prozessen zu erheben. Durch die Anwendung methodischer Instrumente wie Umfragen, Text-, Bild- und Medienanalysen, Beobachtungen und statistische Erhebungen werden Daten gesammelt, die es ermöglichen, soziale Zusammenhänge und Muster zu identifizieren. Diese Daten dienen als Grundlage für die Formulierung von Hypothesen und die Entwicklung von Theorien, die wiederum empirisch überprüft werden können. Auf diese Weise trägt die empirische Sozialforschung zur Weiterentwicklung des Wissens in den Sozialwissenschaften bei und liefert evidenzbasierte Erkenntnisse, um komplexe soziale Probleme zu analysieren und Lösungsansätze zu entwickeln. So können Impulse für politische Entscheidungen, soziale Interventionen und gesellschaftliche Veränderungen geben werden. Die empirische Sozialwissenschaft verbindet damit das Streben nach der Erkenntnis objektiv gesicherter, zumindest aber intersubjektiv nachvollziehbaren Fakten mit dem Interesse an kritischen Handlungsoptionen. Damit ist auch die empirische Sozialforschung der Frage nach Legitimität und Macht unterworfen. Ein breiter Methodenpluralismus zwischen quantitativen und qualitativen Ansätzen und gegenläufige Erkenntnis- und Wissenschaftstheorien tragen zur Unübersichtlichkeit bei. Der erste Teil zur Einführung in die Empirische Sozialforschung und ihre Methoden liefert einen Überblick über die Grundbegriffe, historische Genese und ihre Debatten und führt in die Paradigmen der Sozialforschung ein. Der Schwerpunkt liegt auf einer ersten Annäherung an das Entwickeln von Forschungsdesigns und die Konzeption von Fallstudien. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die grundlegenden Konzepte und Methoden der empirischen Sozialforschung. Sie sind mit der Frage des Forschungsdesign und der Konzeption von Fallstudien vertraut.
Thema der einzelnen Lehreinheiten:
Empfohlene Literatur (für die Gesamtveranstaltung):
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Sprache der Lehrveranstaltung: Deutsch (ger)
Notenskala: praktische Note (fünfstufig)
Form und Umfang der Leistungskontrolle:
Seminararbeit als Portfolioarbeit mit Abstract und Kurzreferat (50 Prozent der Endnote) und Essay (50 Prozent der Endnote)
Das Thema muss im Rahmen der Seminarthematik verortet sein. Es wird selbstständig gewählt und in der Form eines Abstracts (max. 250 Worte) zum Stichtag am 28.10. um 10.00 Uhr online eingereicht und nach der umgehenden, unbenoteten Bewertung in den Wochen darauf im Rahmen eines Kurzreferats (max. 5 Minuten, nur mündlich) vorgestellt (hier erfolgt die Benotung). Auf dieser Grundlage wird das Essay (ca. 10 Seiten inklusive Literatur) im Prüfungszeitraum, Abgabe 29.01.26 angefertigt.
Bei der Bewertung des Abstracts und des Kurzreferats stehen passgenaue und eigenständige Themenwahl wie präzise Darstellung einer Frage und These im Mittelpunkt.
Im Zentrum der Essayleistung steht eine in der Literatur eingebettete und argumentativ wohldurchdachte These zur Beantwortung einer ebenso erschlossenen Fragestellung.
Es bieten sich methodisch fokussierte Forschungsskizzen oder Arbeiten zu epistemologischen und methodischen Grundsatzfragen an.
Aufbauend auf diesen Voraussetzungen folgt die Bewertung der Hausarbeit diesen Kriterien:
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Prüfungsanmeldung: über das elektronische Studienverwaltungssystem
Anmerkungen: